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Anschluss des frei verlegbaren Heizleitersystems

Die Heizleiter der  Warmup® Fußbodenheizelemente werden einzeln geprüft einschließlich eines Tests mit einer Stromstärke von 3000 V, bevor sie das Werk verlassen. Das Heizsystem wird durch einen programmierbaren, digitalen Uhrenthermostaten (XSTAT) oder durch einen elektronischen Regelthermostaten (MSTAT) gesteuert und ist mit einem Bodenfühler verbunden, der bei der Installation des Heizsystems in einem Leerrohr zwischen zwei Heizleitersträngen montiert wird. Hierfür muss ggf. der Boden aufgestemmt bzw. die Isolierplatte eingeschnitten werden, damit das Leerrohr auf einer Ebene mit dem Heizsystem liegt.


Thermostatposition:

Der Thermostat reguliert die Wärmeabgabe abhängig von der Fußbodentemperatur, ohne dass er durch andere Wärmequellen im Raum beeinträchtigt wird. Dies ist auch von Bedeutung in Bädern, da hier der Thermostat nur außerhalb des Spritzwasserbereiches montiert werden darf. Unter Umständen befindet sich deshalb der Thermostat außerhalb des Bades, während die Fußbodentemperatur im Bad gemessen wird.

Wenn es möglich ist, installieren Sie das Thermostat in dem Raum, in dem auch der Heizleiter installiert ist. Um den effizienten Betrieb des Systems in Bädern zu gewährleisten und eine eventuelle Gefährdung durch Wasser zu minimieren, sollte der Thermostat mindestens 91,5 cm von Duschbereichen oder Spritzwasserbereichen von Wannen entfernt sein. Der Thermostat ist auf einen Anschlusswert von 16 Ampere ausgelegt und wird unter Putz in einer Standard-Unterputzdose installiert.

Elektroinstallation:

Die frei verlegbaren Heizleiter können mit Hilfe des Installationshandbuches im privaten oder gewerblichen Bereich selbst verlegt werden. Alle elektrischen Arbeiten und Installationen müssen jedoch durch eine qualifizierte Elektrofachkraft erfolgen und die Elektroarbeiten müssen den gültigen  Normen und Vorschriften entsprechen.

Die sich in ihrer Leistung unterscheidenden Heizelemente können je nach zu beheizender Fläche auch miteinander kombiniert werden. Dabei dürfen sich die Heizleiter nicht berühren oder überschneiden und nur parallel an das Thermostat angeschlossen werden.

Für Installationen von bis zu 3,2 kW (Thermostat MSTAT) bzw. 3,6 kW (Thermostat XSTAT) ist eine normale 16-A-Abzweigung ausreichend, diese muss jedoch in eine Fehlerstromschutzschaltung eingebunden sein. Es muss sichergestellt sein, dass die Ringleitung, aus der die Abzweigung stammt, über ausreichende Kapazität für die Last der Fußbodenheizung verfügt. Bei Installationen, die den vorgenannten Wert übersteigen, ist eine direkte Versorgung über den Sicherungskasten notwendig.

Anschließen an das Stromnetz:

Zur Absicherung der Stromversorgung zum Thermostat und zum Heizsystem muss ein FI - Schutzschalter installiert werden. Werden mehr als zwei Heizsysteme verlegt, ist eine Verteilerdose erforderlich.

Der Bodenfühler muss in einem gem. EN 61386-1 zugelassenen, nichtleitenden, am Ende verschlossenen, im Boden eingelassenen Installationsrohr plaziert werden. Das Bodenfühlerkabel kann mit einem separaten Kabel verlängert werden. Ist das Verlängerungskabel dünner als HO5VV-F, muss es ebenfalls in einem zwischen Fühlerkabel und Thermostat durchgehenden Installationsrohr bzw. Kabelkanal verlegt werden.

Montieren Sie den Bodenfühler so, dass er von den zwei umliegenden Kabelschlaufen gleich weit entfernt ist. Nehmen Sie nun das Stromversorgungskabel vom Ende des Heizsystems und positionieren Sie es in der Nähe des Thermostats. Das Stromkabel besteht aus den Adern Braun (Phase), Blau (Neutral) und Grün/Gelb (Erdung). Diese müssen entsprechend den geltenden Verkabelungsvorschriften angeschlossen werden. Eine Montageanleitung befindet sich auch in der Thermostatpackung. Die braune und die blaue Ader sollten zunächst an ein Ohmmeter angeschlossen werden, um den Widerstandswert zu testen, bevor das Kabel an die Stromversorgung angeschlossen wird. Führen Sie bitte einen zehnminütigen Testlauf durch, wenn alle Anschlüsse montiert sind.

Funktionstest:

Schließen Sie jedes Heizelement vorübergehend über einen FI - Schalter an einen Schutzkontaktstecker an. Schalten Sie jedes Heizelement für die Dauer von ca. 10 Minuten ein und prüfen Sie durch Berühren, ob sich der Heizleiter erwärmt. Bei größeren Installationen mit mehreren Heizelementen wiederholen Sie dieses Verfahren für jedes einzelne Element. Lassen Sie die Heizelemente nicht länger als 30 Minuten eingeschaltet und trennen Sie die Stromversorgung wieder vollständig vom Netz.

Falls sich der Heizleiter nicht erwärmt, wenden Sie sich bitte telefonisch direkt an unsere kostenlose, technische Hotline:

Deutschland: 0800 345 00 00

Österreich, Schweiz: 008000 345 00 00

Beginnen Sie erst mit dem Verlegen der Fliesen, wenn das Heizelement funktioniert. Wiederholen Sie diese Funktionsprüfung auch während des Verlegens mit Hilfe eines Ohmmeters, um den Widerstand am Heizelement zu prüfen und um sicherzustellen, dass der Stromkreis geschlossen ist und das Heizelement beim Verlegen nicht beschädigt wurde.

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