Installation Thermostat MSTAT
Die Fußbodenheizung wird durch den elektrischen Regel-Thermostaten MSTAT gesteuert und ist mit einem Bodenfühler verbunden, der bei der Installation des Heizsystems in einem Leerrohr zwischen zwei Heizleitersträngen montiert wird. Der Thermostat MSTAT ist auf einen Anschlusswert von 16 Ampere ausgelegt und wird unter Putz in einer Standard-Unterputzdose installiert. Wenn es möglich ist, installieren Sie das Thermostat in dem Raum, in dem auch der Heizleiter installiert ist. Um den effizienten Betrieb des Systems in Bädern zu gewährleisten und eine eventuelle Gefährdung durch Wasser zu minimieren, sollte das Thermostat mindestens 36 Inch / 91,5 cm von Spritzwasserbereichen von Duschen und Wannen entfernt sein.
Elektroinstallation:
Die Heizmatten und die frei verlegbaren Heizleiter können mit Hilfe des Installationshandbuches im privaten oder gewerblichen Bereich von jedem Bauhandwerker selbst verlegt werden. Alle elektrischen Arbeiten und Installationen müssen jedoch durch eine qualifizierte Elektrofachkraft ausgeführt werden und sie müssen den gültigen Normen und Vorschriften für die Elektroinstallation entsprechen.
Die sich in ihrer Leistung unterscheidenden Heizelemente können je nach zu beheizender Fläche auch miteinander kombiniert werden. Dabei dürfen sich die Heizleiter nicht berühren oder überschneiden und nur parallel an das Thermostat angeschlossen werden.
Für Installationen von bis zu 3,2 kW ist eine normale 16-A-Abzweigung ausreichend, diese muss jedoch in eine Fehlerstromschutzschaltung eingebunden sein. Es muss sichergestellt sein, dass die Ringleitung, aus der die Abzweigung stammt, über ausreichende Kapazität für die Last der Fußbodenheizung verfügt. Bei Installationen, die den vorgenannten Wert übersteigen, ist eine direkte Versorgung über den Sicherungskasten notwendig.
Anschließen an das Stromnetz:
Zur Absicherung der Stromversorgung zum Thermostat und zum Heizsystem muss ein FI - Schutzschalter installiert werden. Werden mehr als zwei Heizsysteme verlegt, ist eine Verteilerdose erforderlich. Der Bodenfühler muss in einem gem. EN 61386-1 zugelassenen, nichtleitenden, am Ende verschlossenen, im Boden eingelassenen Installationsrohr platziert werden. Das Bodenfühlerkabel kann mit einem separaten Kabel verlängert werden. Ist das Verlängerungskabel dünner als HO5VV-F, muss es ebenfalls in einem zwischen Fühlerkabel und Thermostat durchgehenden Installationsrohr bzw. Kabelkanal verlegt werden.
Montieren Sie den Bodenfühler mittig zwischen zwei Kabelschlaufen. Nehmen Sie nun das Stromversorgungskabel vom Ende des Heizsystems und positionieren Sie es in der Nähe des Thermostats. Das Stromkabel besteht aus den Adern Braun (Phase), Blau (Neutral) und Grün/Gelb (Erdung). Diese müssen entsprechend den geltenden Verkabelungsvorschriften angeschlossen werden. Eine Montageanleitung befindet sich auch in der Thermostatpackung. Die braune und die blaue Ader sollten zunächst an ein Ohmmeter angeschlossen werden, um den Widerstandswert zu testen, bevor das Kabel an die Stromversorgung angeschlossen wird. Führen Sie bitte einen zehnminütigen Testlauf durch, wenn alle Anschlüsse montiert sind.
Funktionstest:
Schließen Sie jedes Heizelement vorübergehend über einen FI - Schalter an einen Schutzkontakt-stecker an. Schalten Sie jedes Heizelement für die Dauer von ca. 10 Minuten ein und prüfen Sie durch Berühren, ob sich der Heizleiter erwärmt. Bei größeren Installationen mit mehreren Heizelementen wiederholen Sie dieses Verfahren für jedes einzelne Element. Lassen Sie die Heizelemente nicht länger als 30 Minuten eingeschaltet und trennen Sie die Stromversorgung wieder vollständig vom Netz. Falls sich der Heizleiter nicht erwärmt, wenden Sie sich bitte direkt an unsere kostenlose technische Hotline:
Deutschland: Telefon 0800 345 00 00 - Österreich, Schweiz: Telefon 008000 345 00 00
Beginnen Sie erst mit dem Verlegen der Fliesen, wenn das Heizelement funktioniert! Wiederholen Sie diese Funktionsprüfung auch während des Verlegens mit Hilfe eines Ohmmeters, um den Widerstand am Heizelement zu prüfen und um sicherzustellen, dass der Stromkreis geschlossen ist und das Heizelement beim Verlegen nicht beschädigt wurde. Bei einer Temperatur von 20°C sollten die verschiedenen Heizelemente in etwa die folgenden Widerstandswerte aufweisen:
| DWS 100 | ca. 504 Ohm |
| DWS 300 | ca. 176 Ohm |
| DWS 400 | ca. 132 Ohm |
| DWS 600 | ca. 88 Ohm |
| DWS 800 | ca. 66 Ohm |
| PFM 1.5 | ca. 230 Ohm |
| PFM 02 | ca. 160 Ohm |
| PFM 03 | ca. 115 Ohm |
| PFM 04 | ca. 80 Ohm |
| PFM 05 | ca. 70 Ohm |
| PFM 06 | ca. 60 Ohm |
| PFM 07 | ca. 50 Ohm |
| PFM 08 | ca. 42 Ohm |
| PFM 09 | ca. 42 Ohm |
| PFM 10 | ca. 35 Ohm |
| PFM 11 | ca. 32 Ohm |
| 2PFM 0,5 | ca. 524 Ohm |
| 2PFM 02 | ca. 133 Ohm |
| 2PFM 03 | ca. 86 Ohm |
| 2PFM 04 | ca. 67 Ohm |
| 2PFM 05 | ca. 51 Ohm |
| 2PFM 06 | ca. 42 Ohm |
| 2PFM 07 | ca. 37 Ohm |
Dabei ist eine Toleranz von +/- 5% des Ohmwertes zulässig.




